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Port Ellen

Port Ellen

Brennerei die Geschichte Viele behaupten, dass Port Ellen eine der bedeutensten der geschlossenen Destillerien ist. Technisch ist Port Ellen tatsächlich geschlossen, jedoch sind die verbliebenen Gebäude noch intakt und stehen zusätzlich noch unter Denkmalschutz. Port Ellen wurde 1825 von A. K. Mackay & Company an der Kildalton Südküste von Islay gegründet. Der Gutsherr von Campbell war ebenfalls massgeblich bei der Errichtung der Brennerei beteiligt, da er damals das höchstrangige Clanmitglied der Insel war. Alexander Kerr Mackay, der Chef von A. K. Mackay & Company, leitete zu Beginn die Produktion der Brennerei, aber ein paar Monate nach Produktionsstart geriet er in finanzielle Schwierigkeiten und war gezwungen, die Führung der Brennerei auf drei seiner Kontakte zu übertragen: John Morrison, Patrick Thompson und George MacLennan. Im Jahr 1833 wurde die Produktion von John Ramsey, einem Cousin von John Morrison, übernommen. Drei Jahre später erhielt Ramsay eine offizielle Lizenz, um unbegrenzt auf der Insel zu brennen. Nach dem Tod von Ramsay 1892, erbte seine Witwe Lucy die komplette Anlage. Lucy leitete die Brennerei bis zu ihrem eigenen Tod 1906. Daraufhin war die Destillerie im Besitz von ihrem Sohn, Captain Ian Ramsay. Nach fast 100-jährigem Besitz der Ramsay Familie, wurde die Firma 1920 an Buchanan-Dewar's verkauft. Buchanan-Dewar's übertrug die Führung der Brennerei auf die neu gegründete Port Ellen Distillery Company Limited. 1925 wurde die Brennerei an die ständig wachsende Distillers Company Limited übertragen. Die Produktion wurde 1929 aufgrund der Prohibition gestoppt. Im Jahr 1930 wurde die Brennerei an die Scottish Malt Distillers verkauft, welche die Destillerie einmotteten. Die Produktion wurde 1967 wieder aufgenommen und gleichzeitig wurde auch die Anzahl der Stills von zwei auf vier erhöht. 1973 wurde eine grosse Trommel-Mälzerei gebaut. Die Brennerei wurde während der grossen britischen Rezession 1983 erneut und dieses Mal für immer, geschlossen. 1987 wurde die Destillerie offiziell geschlossen und das Equipment wurde demontiert. Trotz der Schliessung produziert Port Ellen noch immer Malz für die ganze Insel Islay. 2018 wurde bekannt, dass der Eigentümer Diageo Millionen in den Wiederaufbau der Brennerei steckt. Die originalen Brennblasen sollen detailgetreu nachgebaut werden, zusätzlich soll ein weiteres Paar kleinerer Brennblasen für Brennexperimente hinzugefügt werden. Ab 2022 soll der erste Single Malt wieder erhältlich sein.

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